Siegel des Kloster Retters von 1369

Vorgeschichte des Klosters:

ca. 1136 siedelten sich an der Stelle des heutigen Rettershof erste Kloster-Frauen an. Die Ländereien gehörten damals noch den Grafen von Nüring.

1146 stifteten diese die Ländereien, um ein Kloster errichten zu lassen. Davon zeugen auch heute noch Marienstatuen, die in eingehauenen Felsen zu sehen sind.

1272 erhielt das Kloster von Gottfried von Eppstein die Ländereien von Treisberg und Seelenberg als Schenkung dazu.

Mitte des 14. Jahrhunderts wüteten in ganz Deutschland Kriege und Pest. Ein wirtschaftlicher Niedergang des Klosters begann.

1369 musste das Kloster den Treisberg für 200 Gulden an Frank von Cronberg verkaufen.

Überfall 1374

Im Jahre 1374 schließlich überfielen die Reifenberger Raubritter das Kloster Retters. Die Hintergründe dazu könnten in einer Fehde liegen, welche die Reifenberger im Jahr davor 1373 mit Philipp VI. von Falkenstein hatten.

[Wikipedia]

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