Der Gemeinde Schmitten fehlt Geld. Viel Geld. Vor dem Bau der Hochtaunushalle wurde beschlossen, daß die alte Schule verkauft werden sollte, um die neue Halle damit zu finanzieren. Aus dem Verkauf der Schule sollen bzw. müssen nun 250.000 Euro an den Hochtaunuskreis fließen.

Das Gebäude ist renovierungsbedürft. Es steht unter Denkmalschutz und das gesamte Gelände ist deshalb vermutlich für keinen sehr hohen Preis zu verkaufen. Wir haben daraus in der TZ in dem Artikel "Problemfall Alte Schule" erfahren.

Im März 2012 wurden plötzlich in einer "Nacht und Nebelaktion" (Zitat stammt nicht von mir) alle Vereine und die vhs aufgefordert die Räumlichkeiten schnellstmöglich zu verlassen und die Mieter gekündigt. Seitdem ist mit dem Gebäude scheinbar nicht viel passiert.

"Nichts" stimmt allerdings nicht. Die Gemeinde läßt nun plötzlich prüfen, ob das Gebäude nun im hundertsten Jahr des Bestehens aus dem Denkmalschutz herausgenommen werden kann, damit man es abreißen und damit einen hohen Verkaufspreis erzielen kann.

Da stellt man sich die Frage, warum man da jetzt auf einmal drauf kommt ? So etwas hätte man vorher berücksichtigen müssen und auch können. Oder wurde das Gebäude erst danach in die Liste der denkmalgeschützten Häuser aufgenommen ? Wohl kaum.

Wie auch immer. Es hat ja seinen Grund, warum das Gebäude in die Liste der denkmalgeschützten Häuser aufgenommen wurde. Daß nun der Denkmalschutz dem "Mammon" geopfert werden soll, finden wir bedenklich und es schürt zudem erneut das Ortsdenken, da offensichtlich die Reifenberger Interessen wieder einmal nichts zählen sollen.

Wir möchten daher darum bitten, daß alle geschichtsinteressierten Bürger Reifenbergs gegen das Vorgehen der Gemeinde Protest einlegen. Bitte teilt uns Eure Meinung in unserem Forum mit und nehmt an der Abstimmung teil. Weiteres dazu in Kürze.

Euer "Schilleebrud"

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