03-Eckunkel-V04 1024 Das Tagebuch des Oberreifenbergers Josef "Eckunkel" Rudolf von 1941 bis 1948. Reifenberg in den Kriegsjahren aus Sicht einer typischen Familie  des Dorfes. Das Heft "Eckunkels Tagebuch" ist seit dem 04.08.2011 erhältlich. Mit vielen Abbildungen.

Umschlagtext:

Willi Rudolf am 10.12.1944, vor der Abreise an die Front:
„Ich habe ja mit meinem Herrgott abgerechnet und habe auch in den letzten heiligen Stunden nochmal in meiner Pfarrkirche mit meinem Herrgott verhandelt und ich habe jetzt mein Leben gestärkt und werde mutig in den Kampf ziehen, denn ich weiß ja, daß mein Herrgott bei mir ist und der Montranz, indem die Wohnstätte unseres lieben Heilands, der mich schon von Kindheit so oft gesegnet hat, steht mir im Kampf vor Augen und ihm folge ich, wohin er mich auch führen mag durchs Leben oder in den Tod. Meine lb. Gottesmutter hat heute meine große Bitte gehört und auch zu Ihr glitt mein letzter Blick als ich das Gotteshaus verließ, genau an derselben Stelle wo sich mein innigstgeliebter Bruder von Ihr verabschiedete als er an die Front ging.

Mein hl. Schutzengel war ja mein Leben lang schon mein treuer Beschützer und schon seit meiner Kindheit dringt täglich mein Gebet zu Ihm durch den Äther. Also brauche ich den Tag zum Kampfe doch wirklich nicht zu fürchten, denn ich bin ja doch in Gottes beschützender Hand. Außer meinen täglichen Gebeten fühle ich noch die Kraft meiner Lieben in der Heimat, die ja doch täglich, ja stündlich möchte ich sagen, Ihre Gebete zum Himmel senden, daß nur der lb. Gott doch im Felde Schutz verleit. Ja die ganze Gemeinde und die gesamte katholische Welt schickt alltäglich Ihre Gebete zum Himmel für uns Soldaten. Also kann man doch sagen, daß für uns doch viel gebetet wird, deshalb fühle ich die Kraft und gehe auch mutig den Weg, den unser Herrgott für mich bestimmt hat."

Das Heft hat 88 Seiten, ist ein A5-Format - Softcover und kostet €9.00

 

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