Die Reifenberger Geschichte der Gebäude der Grafen Waldbott von Bassenheim war bisher weitestgehend unerforscht. Nicht nur der Fund des Baurechnungsbuchs, sondern weitere umfangr­eiche Recherchen von Philipp Ludwigs Erben ändern dies nun.

Einige der bisherigen Theorien über das Gebäude müssen revidiert werden. Die Baujahre, der Baumeister des Renthofs und auch der Maler der venezianischen Fresken-Malereien sind nun bekannt.

Auf dem von 1764 bis 1770 erbauten Renthof wurde ein großes Gestüt geführt. Ein riesiger Pferdestall, ein Gestüthäuschen, aber auch die direkt nebenan stehende alte Kellerei und mehrere Ökonomiegebäude kennt heute niemand mehr.

Das Salz in der Suppe des vorliegenden Buches ist aber nicht die Geschichte dieser Gebäude, sondern die ihrer Bewohner. Diese sind Grundlage für viele interessante Überraschungen bei unseren Recherchen gewesen. Aber auch die Biografie des damaligen Grafen Johann Maria Rudolph Waldbott von Bassenheim birgt interessante Geheimnisse.

Was es mit dem Geist des Kammrat, aber auch mit Feuersbrünsten, skurrilen Streits, Korruption, Spekulantentum, Freimaurerei -und vielem mehr- auf sich hat, erfährt man im vorliegenden Buch von Philipp Ludwigs Erben.

Das Buch hat 162 Seiten und kostet €11.90.

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